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Erschienen: 12/2017
Hardcover, 216 Seiten

ISBN: 978-3-96280-002-4

Gedankensplitter

Erzählungen

von Jürgen Reul

Neu

In den teilweise aufeinander bezogenen, teilweise lose verbundenen Erzählungen mischen sich autobiografische Momente, existenzialistische Motive und dialogische Konfrontationen. Alltagsszenen stellen am Ende den teilnehmenden Personen Fragen nach Tod, Schuld, Lebenssinn und Schönheit. Gleichnishaft berichten die Erzählungen von Verstehen, Gerechtigkeit, außergewöhnlichem Gewöhnlichen, Träumen, Entrückungen, Leben und Trennung. In einer Parabel, die von der Frage berichtet, warum die Menschen Hüte tragen, öffnet sich zugleich individuelle wie gesellschaftliche Tragik – von dessen Existenz am Ende niemand wissen möchte.

»Gedankensplitter« ist Bestandteil einer Triologie des Autors:

Autorenporträt

Jürgen Reul, geboren 1956, arbeitete erst als Polizist, dann besuchte er das Abendgymnasium und war Krankenpfleger auf Intensivstationen. Es folgten Medizin–Studium, Arbeit als …

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Aus dem Buch

Nach vielen Jahren harter und verbissener Arbeit, Experimenten und Forschungen war das Werk tatsächlich fertig. Konrad Merkdenk hatte es geschafft, er hatte eine Lösung des Rätsels gefunden. Das Buch trug den Titel: Über die Entwicklung des Menschen zum Hüteträger – Ursachen und Entstehung des Hütetragens. Es war eigentlich noch kein Buch, Merkdenk hatte die Arbeit ja geheim gehalten. Da er bereits seit einiger Zeit als Sonderling verschrien war wegen seines seltsamen Verhaltens, konnte er noch keinen Verleger finden, der das Werk gedruckt hätte.

LESERSTIMMEN

Lieber Herr Reul,
inzwischen habe ich Ihre „Gedankensplitter“ gelesen, mit einiger
Faszination: die Verbindung persönlich-authentisch-existenzieller
Fiktion mit bisweilen bewusst grell-naturalistischer, häufig kritischer
(Polizei!!) Sozialreportage (auch, wenn ich recht sehe, einigen ebenso
bewusst eingesetzten Kolportagemomenten) – darüber hinaus auch einigen
surrealistischen Einsprengseln (das „Kunstwerk“!!) macht eine spannende
Lektüre. Ich freue mich, einen Autor im Haus zu haben, der mich von der
bisweilen doch recht öden Literaturwissenschaft ablenken kann.
Prof. Dr. Schneider
Professor für Literaturwissenschaft
Universität Bonn